090731wie inuk voicello zu seiner musik kam



090731 wie inuk voicello zu seiner musik kam

da uns eigentlich gerade das schräge, das atonale wie schreie und rufe, stöhnen und ächzen, vogelgezwitscher, fuchsbellen, motorenlärm und reifenquietschen sehr vertraut sein müsste, könnte man sagen, inuk voicello macht eine art ur-musik, zumindest eine, die sich unüberhörbar dieser ursuppe aus geräusch, laut und lärm bedient und aus der natürlich alle musik schöpft.

hinzu kommt, dass der mensch nicht alleine sein möchte, und so wollte auch inuk, was ja mensch bedeutet, immer schon eher im duo musik machen, was sich aber nicht allzuhäufig realisieren ließ.  so beginnt er mitte der 80er-jahre damit, im duo mit sich selbst zu musizieren, wobei der eine partner seine stimme, der andere das cello ist.

das mit dem cello war kein zufall.  schon als kind wollte inuk unbedingt ein großes instrument erlernen, ein kontrabass kam aus logistischen gründen nicht in frage. so entschied er sich für das cello, dem dann eines tages bach'sche solosuiten entlockt werden konnten.  befriedigt hat das inuk nicht.

so begann er schon früh auf diesem instrument zu improvisieren und aus oben genannten gründen begleitete er sich alsbald dazu mit seiner stimme.  über die jahre wurde diese begleitung zu einem ernsthaften duopartner und ist heute dem cello ebenbürdig.


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